Digitalisierung steht im Zentrum des Zukunftstages in der kantonalen Verwaltung

09.11.2017 - Medienmitteilung

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Zukunftstag

Die Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann bietet heute für 120 Kinder von Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung einen spannenden Zukunftstag. Den Morgen verbrachten die Kinder im Quartierzentrum Aussersihl «Bäckeranlage» und beschäftigten sich mit Programmierung und Rollenbildern. Am Nachmittag lernen sie den Arbeitsplatz ihrer Eltern kennen.

Zukunftstag: Kinder programmierten iPad-gesteuerte «Blue-Bots» (Bild 1)
Kinder programmierten iPad-gesteuerte «Blue-Bots»

Der heute stattfindende nationale Zukunftstag ermöglicht Mädchen und Jungen der 5. bis 7. Klassen in die Arbeitswelt einzutauchen und Berufe kennenzulernen. Die Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann hat dafür ein Programm mit vier Posten kreiert um die Teilnehmenden für verschiedene Themen zu sensibilisieren dabei spielt auch Spiel und Spass eine zentrale Rolle. Die Kinder programmierten iPad-gesteuerte «Blue-Bots» und lernten den Arbeitsalltag einer Informatikerin kennen. Rollenbilder wurden thematisiert in Bezug auf die Berufswahl mit dem Ansatz «Mädchen können Pilotinnen werden und Knaben in einer Krippe arbeiten». Und mit einem ehemaligen Schweizermeister im Rugby konnten sie sich definitiv austoben und die letzten Kräfte loswerden.

Zukunftstag: Kinder spielen Rugby (Bild 1)
Kinder spielen Rugby

Die Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann will im Kontext der rasant voranschreitenden Digitalisierung vermitteln, dass sich junge Menschen nicht von veralteten Rollenbildern und Geschlechterstereotypen bei der Berufswahl einschränken lassen. Die eigenen Interessen, Stärken und Wünsche sind bei der Wahl des Berufes entscheidend und dies sollen Kinder möglichst früh erfahren. Die Fachstelle hat den Anlass genutzt – insbesondere weibliche Teilnehmende ganz selbstverständlich an Programmierung heranzuführen oder das Berufsbild Informatikerin näher zu bringen. Denn die Erfahrung zeigt, dass Vorbilder entscheidend sind bei der Berufswahl.

(Medienmitteilung der Direktion der Justiz und des Innern)

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