Regierungsrat setzt Strassenprojekt für die Birmensdorfer- und Feldstrasse in Urdorf fest

07.09.2017 - Medienmitteilung

Zurück zu Medienmitteilungen

Der Kanton Zürich und die Gemeinde Urdorf wollen die Birmensdorferstrasse und die Feldstrasse im Zentrum von Urdorf sicherer und siedlungsverträglicher gestalten. Zu diesem Zweck hat der Regierungsrat im Juni 2016 eine gebundene Ausgabe von rund 5,8 Millionen Franken bewilligt und der Kantonsrat hat Ende Mai 2017 den neuen Ausgaben von rund 4 Millionen einstimmig zugestimmt. Nun hat der Regierungsrat das Projekt festgesetzt.

Die Eröffnung der Westumfahrung Zürich hat dazu geführt, dass die Birmensdorferstrasse und die Feldstrasse in Urdorf vom Verkehr entlastet worden sind. Deshalb hat der Kanton Zürich in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Urdorf ein Betriebs- und Gestaltungskonzept erarbeitet, mit dem die beiden Kantonsstrassen siedlungsverträglicher gestaltet und die Verkehrssicherheit erhöht werden kann.

Bereits früher realisiert worden ist der südliche Abschnitt der Birmensdorferstrasse vom Kreisel Zentrum bis zum Dorfausgang Oberurdorf. Nun ist geplant, die Feldstrasse, die vor rund 30 Jahren als Autobahnzubringer gebaut wurde, im Abschnitt zwischen dem bestehenden Kreisel Schlierenstrasse bis zur Einmündung in die Birmensdorferstrasse ortsbildgerecht zu gestalten. Der bisher vierspurige Abschnitt zwischen der Einmündung Im Embri bis zur Einmündung Birmensdorferstrasse wird auf zwei Fahrspuren reduziert. Die Kreuzung Feldstrasse/Birmensdorferstrasse wird mit einem Betonkreisel ausgestattet. Die Birmensdorferstrasse wird im Abschnitt zwischen dem neuen Betonkreisel und der nördlich gelegenen Einmündung In der Luberzen ebenfalls siedlungsverträglicher gestaltet. Im gesamten Projektperimeter werden zudem die Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut, die Entwässerung und die Strassenbeleuchtung erneuert und angepasst sowie ein neuer Strassenbelag eingebaut.

Die Gesamtkosten des Strassenprojekts betragen 11,87 Millionen Franken. Der Beitrag der Gemeinde Urdorf beträgt 2,16 Millionen Franken. Der Regierungsrat hat im Juni 2016 eine gebundene Ausgabe von 5,77 Millionen bewilligt, und der Kantonsrat hat Ende Mai 2017 die neuen Ausgaben von 4,01 Millionen einstimmig gutgeheissen. Allerdings hat er verlangt, dass die Bushaltestelle Neumatt Richtung Urdorf-Weihermatt nicht zu einer Fahrbahnhaltestelle umgebaut wird, sondern weiterhin über eine Busbucht verfügt. Das vom Regierungsrat festgesetzte Projekt berücksichtigt diese Forderung.

Einsprachen grösstenteils gutgeheissen

Nach der öffentlichen Auflage des Bauprojekts und des Landerwerbsplans im Herbst 2014 gingen insgesamt acht Einsprachen ein. Der Grossteil davon bezog sich auf die von der Gemeinde Urdorf gewünschte Verschiebung der Bushaltestelle Rainweg auf die Höhe der Liegenschaft Feldstrasse 29 – 31. Nachdem die Gemeinde ihr Begehren zurückgezogen hat, wurde das Projekt angepasst, so dass keine Verlegung der Bushaltestelle notwendig ist. Demzufolge hat auch der Regierungsrat diese Einsprachen gutgeheissen.

Sofern gegen den Regierungsratsbeschluss innert der 30-tägigen Rekursfrist beim Verwaltungsgericht keine Beschwerde erhoben wird, kann anfangs Oktober 2017 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Bauzeit beträgt rund zwei Jahre.

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

Zurück zu Medienmitteilungen