Der Kanton fördert vielfältiges Literaturschaffen

18.07.2019 - Medienmitteilung

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Der Kanton Zürich vergibt 2019 fünf Werkbeiträge und acht Anerkennungsbeiträge an Zürcher Autorinnen und Autoren sowie an eine Übersetzerin und einen Übersetzer. Die Vielfalt der geförderten Texte widerspiegelt das breite Spektrum literarischen Schaffens.

Einmal jährlich entscheiden die Expertinnen und Experten der Fachgruppe Literatur der kantonalen Kulturförderungskommission in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Kultur über die Werk- und Anerkennungsbeiträge im Bereich Literatur. Die Vergabe der Förderbeiträge erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Literatur der kantonalen Kulturförderungskommission. Für das Jahr 2019 vergeben die Fachpersonen Förderbeiträge von insgesamt 224'000 Franken.

Mit den diesjährigen Werk- und Anerkennungsbeiträgen fördert der Kanton das gesamte Spektrum literarischen Schaffens; vom Theatertext über klassische Belletristik bis hin zum Kinderbuch.

Werkbeiträge Literatur

56 Autorinnen und Autoren haben sich in diesem Jahr um einen Werkbeitrag beworben. Dafür mussten die Gesuchstellenden eine Textprobe von 20 bis 30 Seiten eines sich in Arbeit befindenden Literaturprojektes einreichen. Der Wettbewerb wurde anonym durchgeführt. Die folgenden fünf Autorinnen und Autoren erhalten je einen Werkbeitrag:

  • Katja Alves (24'000 Franken für den sich in Arbeit befindenden Kinderroman «Sieger heissen Vitor»)
  • Stephan Pörtner (24'000 Franken für den sich in Arbeit befindenden Kriminalroman «Pöschwies»)
  • Karl Rühmann (36'000 Franken für das Romanprojekt «Held»)
  • Karin Schneuwly (36'000 Franken für den geplanten Kurzgeschichtenband «Die fette Frau»)
  • Beatrice Stebler (24'000 Franken für den sich in Arbeit befindenden Theatertext «Die Bank»)

Anerkennungsbeiträge Literatur und literarische Übersetzungen

Zudem hat die Fachgruppe Literatur 87 zwischen Frühling 2018 und Frühling 2019 erschienene literarische Texte von Autor/-innen sowie Übersetzer/-innen mit Wohnsitz im Kanton Zürich beurteilt. Auf ihre Empfehlung erhalten folgende sechs Autorinnen und Autoren je einen Anerkennungsbeitrag von 10'000 Franken:

  • Nando von Arb: «3 Väter» (Graphic Novel)
  • Sibylle Berg: «GRM» (Roman)
  • Urs Faes: «Raunächte» (Erzählung)
  • Simone Meier: «Kuss» (Roman)
  • Gianna Molinari: «Hier ist noch alles möglich» (Roman)
  • Ruth Schweikert: «Tage wie Hunde» (Roman)

Zwei Anerkennungsbeiträge von 10'000 Franken werden für Übersetzungen aus dem Japanischen gesprochen:

  • Thomas Eggenberg: «Fuminori Nakamura: Die Maske» (Übersetzung)
  • Daniela Tan: «Shibasaki Tomoka: Frühlingsgarten» (Übersetzung)

Lesereise durch den Kanton

An vier öffentlichen Lesungen im September und Oktober werden die ausgezeichneten Autorinnen und Autoren sowie die Übersetzerin und der Übersetzer zu hören und zu sehen sein. Die Lesereise, eine von der Fachstelle Kultur in Zusammenarbeit mit vier Literaturinstitutionen im Kanton Zürich organisierte Veranstaltungsreihe, bringt Autorinnen und Autoren mit dem Publikum zusammen. Am 21. September gastiert die Lesereise in Dielsdorf, am 22. September in Wetzikon, am 26. September in Dietikon und zum Abschluss der Lesereise durch den Kanton am 1. Oktober in Wädenswil. Detaillierte Informationen zu den vier Leseabenden sind ab Ende Juli auf der Internetseite der Fachstelle Kultur oder in den regionalen Veranstaltungsagenden zu finden.

(Medienmitteilung der Fachstelle Kultur)

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