Testbetrieb für pünktlichere Busse im Grossraum Uster

30.07.2019 - Medienmitteilung

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In Uster kommt es auf der Pfäffikerstrasse vor dem Autobahnanschluss Uster-Nord immer wieder zu Verspätungen der Linienbusse. In der Folge verpassen die Busse ihre Anschlüsse. Grund dafür ist der Rückstau, der vor allem während der abendlichen Hauptverkehrszeit vor dem Kreisel Pfäffikerstrasse / Neugrütstrasse / Gschwaderstrasse entsteht. Mit einem Testbetrieb wird während drei Monaten untersucht, ob mit einer Änderung des Haltestellenregimes die Pünktlichkeit der Busse verbessert werden kann.

Die Pfäffikerstrasse in Uster ist mit rund 15‘300 Fahrzeugen pro Tag stark befahren. Bei hohem Verkehrsaufkommen entsteht zeitweise ein Rückstau vom südlichen Kreisel vor dem Autobahnanschluss bis zum Spital Uster. Heute halten die Busse in Fahrtrichtung Wermatswil in Busbuchten und müssen nach jedem Halt wieder in den Verkehr einfädeln. Dadurch verspäten sich die Kurse der Linien 812, 827 und 830 um bis zu drei Minuten und verpassen in der Folge ihren nächsten S-Bahn- oder Bus-Anschluss am Zielbahnhof.

In Zusammenarbeit mit der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland AG (VZO), der PostAuto AG sowie der Stadt Uster und dem Kanton Zürich wurden Lösungen gesucht, um die Fahrplanstabilität der Busse zu erhöhen. Im Rahmen eines Tests von Anfang August bis Ende November 2019 werden die Busbuchten bei den Haltestellen Spital und Reithalle in Fahrtrichtung A53/Wermatswil aufgehoben und provisorische Fahrbahnhaltestellen eingerichtet. Ein Überholen der Busse ist aufgrund der Fussgängerschutzinseln nicht möglich. Die bestehenden Busbuchten werden während der Testphase mit baulichen Massnahmen zum Warteraum umfunktioniert. Zusätzliche bauliche Massnahmen sind nicht vorgesehen. Mit der Errichtung der Fahrbahnhaltestellen können die Busse nach ihrem Halt ohne Rückstau und damit ohne Zeitverlust auf der Pfäffikerstrasse weiterfahren.

Als ergänzende Massnahme wird am nördlichen Kreisel des Anschlusses Uster-Nord die Kreisfahrbahn unterbrochen. Damit wird eine ungehinderte Einfahrt in den Kreisel aus Richtung Uster möglich. Es entfällt die Wendemöglichkeit, wobei diese beim südlichen Kreisel weiterhin zur Verfügung steht. Gleichzeitig wird der linke Aufstellstreifen der Autobahnausfahrt aus Richtung Zürich verlängert, um den Verkehrsablauf der Ausfahrt weiter zu optimieren.

Die Auswirkungen des Tests sowohl auf die Fahrzeit der Busse wie auch auf die Qualität des motorisierten Individualverkehrs werden erfasst und ausgewertet. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse wird anschliessend über das weitere Vorgehen entschieden.

(Gemeinsame Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion und der Baudirektion zusammen mit Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland und der PostAuto AG)

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